IPIH Glossar. Hier finden Sie kurze Erklärungen zu Begriffen und Abkürzungen.
Heizungssysteme, die Infrarotstrahlung erzeugen und somit als Wärmequelle genutzt werden können. Diese Systeme zeichnen sich durch geringsten Wärmeverlust aus. Weitere Vorteile sind u. a.: Bis zu 54% Energie- und Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Systemen, das angenehme Raumklima (ähnlich dem natürlichen Wärmeprinzip der Sonne), niedrige Investitionskosten, kurze Amortisationszeiten, die Gleichmäßige Wärmeverteilung auch in schlecht gedämmten Hallen die kurzen Aufheizzeiten sowie das staub- und zugfreie Beheizungsprinzip. Besonders geeignet für große Räume und Flächen, liegt der Vorteil darin, dass die Objekte direkt erwärmt werden und nicht die Luft, die in hohen Räumen nach oben steigt. Von oben nach unten heizen ist somit nicht notwendig. (Quelle: Kübler GmbH)
Definition gemäß DIN 31051, 4.5.2.1: Auslösen der Funktionserfüllung. Anmerkung: Inbetriebnahme wird als Synonym für Ingangsetzung verwendet
Definition gemäß DIN 31051, 4.1.3: Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes einer Betrachtungseinheit einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung. Diese Maßnahmen können nach DIN 31051 beinhalten:
Relation: Informationsgewinn durch die Inspektion/Aufwand für die Inspektion Erläuterung: Die Inspektion dient der Beschaffung von Informationen über den Zustand und den Restabnutzungsvorrat einer Einheit, um Zustandsverschlechterungen so zeitgerecht erkennen zu können, dass durch weitere Instand-haltungsmaßnahmen unplanmäßige Stillstände, Fehlproduktionen, zu rasches Verschleißen der Einheit, Unfälle etc. verhindert werden können
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.4: Fähigkeit einer Einheit, dass sie unter gegebenen Anwendungsbedingungen in einem Zustand erhalten oder in ihn zurückversetzt werden kann, in dem sie eine geforderte Funktion erfüllen kann, wenn die Instandhaltung unter gegebenen Bedingungen mit vorgeschriebenen Verfahren und Hilfsmitteln ausgeführt wird. Anmerkung in DIN EN 13306: Der Begriff Instandhaltbarkeit wird ebenfalls für die Messgröße Instandhaltbarkeit verwendet, die den Grad der Instandhaltbarkeit einer Einheit angibt.
Definition gemäß DIN 31051, 4.1.1 (aus DIN EN 13306, 2.1), (s. Abb. 4): Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann.
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.10: Instandhaltung während jener Zeit, in der die Einheit benutzt wird.
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.8: Korrektive Instandhaltung, die nicht unmittelbar nach einer Fehlererkennung ausgeführt, sondern entsprechend gegebenen Instandhaltungsregeln zurückgestellt wird.
Instandsetzung nach Ausfall einer Einheit. Anmerkung 1: Bei der so genannten Feuerwehrstrategie wird auf vorbeugende Maßnahmen verzichtet. Es wird bewusst in Kauf genommen, dass eine Einheit der Produktion zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung steht und dass der Ausfall eines Instandhaltungsobjektes gegebenenfalls Folgeschäden anderer Objekte verursacht. Erst nach Eintritt des Ausfalls wird die Einheit instand gesetzt, die defekten Teile werden dabei ausgetauscht. Anmerkung 2: Der Begriff findet sich weder in DIN 31051 noch in DIN EN 13306, da beide Normen die Aufgabe der Instandhaltung in der Verhinderung von Fehlern und Ausfällen sehen. In der Praxis kann es aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen sinnvoll sein, ausfallabhängig instand zu halten. Daher wurde der Begriff hier beibehalten.
Definition nach Levitt: Selbständige Durchführung von Routine- und ausfallverhindernder Instandhaltung werden durch das Bedienpersonal. Erläuterung: Das Bedienpersonal der Maschinen und Anlagen führt die erforderlichen Instandhaltungsmaß-nahmen selbständig durch. Das Instandhaltungspersonal wird nur bei Problemen hinzugezogen, bei denen spezifische Betriebsmittel, Technologien, Spezialwissen oder längere Stillstandszeiten erforderlich sind.
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.2: Präventive Instandhaltung, durchgeführt nach einem festgelegten Zeitplan oder einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten. Anmerkung in DIN EN 13306: Nutzungseinheiten sind z.B. Produktionszahlen, Startzahlen, gefahrene Kilometer usw.
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.1: Instandhaltung, ausgeführt in festgelegten Abständen oder nach vorgeschriebenen Kriterien zur Verminderung der Ausfallwahrscheinlichkeit oder der Wahrscheinlichkeit einer eingeschränkten Funktionserfüllung einer Einheit.
Alle Maßnahmen, die genutzt werden, um Ausfälle einer Einheit zu verhindern oder vorauszusagen
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.3: Präventive Instandhaltung, durchgeführt in festgelegten Zeitabständen oder nach einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten, jedoch ohne vorherige Zustandsermittlung.
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.9: Instandhaltung, die ohne Aufschub nach der Fehlererkennung ausgeführt wird, um unannehmbare Folgen zu vermeiden.
Anmerkung 1: Synonym für den Begriff "Scheduled Maintenance" aus DIN EN 13306. Anmerkung 2: Die zeitabhängige Instandhaltung setzt die Kenntnis des Ausfallverhaltens, der Nutzungsintensität und Nutzungsdauer der Maschinen und Anlagen voraus. Die Instandsetzung erfolgt dabei unabhängig vom Zustand eines Instandhaltungsobjektes zu einem festgelegten Zeitpunkt oder einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten (Produktionszahlen, Kilometer etc.).
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.4: Ausfallverhindernde Instandhaltung, die aus der Überwachung der Arbeitsweise und der sie darstellenden Messgrößen sowie den nachfolgenden Maßnahmen besteht. Anmerkung in DIN EN 13306: Die Funktions- und MessgrößenÜberwachung kann nach Plan, auf Anforderung oder kontinuierlich erfolgen. Erläuterung: Die zustandsabhängige Instandhaltung richtet sich nach dem Ist-Zustand eines Instandhaltungsobjektes, der mittels regelmäßiger Inspektionen festgestellt und beurteilt wird. Aus den Ergebnissen der Inspektion werden die notwendigen Maßnahmen abgeleitet, um die Abnutzungsgeschwin-digkeit zu reduzieren
Definition gemäß DIN EN 13306, 11.2: Verhältnis vom tatsächlich erreichten Ergebnis der Instandhaltung zu dem erwarteten. Erläuterung: Der Begriff wird häufig vereinfacht erläutert als "Die richtigen Dinge tun". Dabei bleibt jedoch unklar, ob die richtigen Dinge getan werden müssen, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen oder eine möglichst hohe Qualität oder um möglichst wenig Kosten zu erzeugen oder um alles zusammen zu erreichen. Die Aussage, wie gut das Ergebnis aus Kundensicht erreicht wird (Zielbezug), ist das entscheidende Kriterium für die Beurteilung der Wirksamkeit der Instandhaltung.
Definition gemäß DIN EN 13306, 11.3: Verhältnis von den geplanten oder erwarteten Mitteln, die zur Erfüllung der geforderten Instandhaltungsaufgabe benötigt werden, zu den tatsächlich benutzten Mitteln, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Erläuterung: Der Begriff wird häufig vereinfacht erläutert als "Die Dinge richtig tun" (Prozesssicht). Dabei bleibt jedoch offen, ob die Dinge richtig getan werden müssen, um eine möglichst gute Qualität zu erreichen oder um möglichst geringe Kosten zu erzeugen oder um beides zu erreichen. Die Aussage, wie gut die Mittel zur Ergebniserreichung eingesetzt wurden (Aufwand-Nutzen-Verhältnis), ist das entscheidende Kriterium für die Beurteilung der Effizienz der Instandhaltung.
Instandhaltungs- Fremdleistungsanteil = Fremdleistungen / Instandhaltungs -Gesamtkosten
Instandhaltungs- Kostenrate = Instandhaltungs- Gesamtkosten / indizierter Anschaffungswert
Instandhaltungs- Materialkostenanteil = Instandhaltungs- Materialkosten / Instandhaltungs- Gesamtkosten
Instandhaltungs- Materialkostenrate = Instandhaltungs- Materialkosten / indizierter Anschaffungswert
Instandhaltungs- Personalkostenanteil = Instandhaltungs- Personalkosten / Instandhaltungs- Gesamtkosten
Instandhaltungs- Personalkostenrate = Instandhaltungs- Personalkosten / indizierter Anschaffungswert
Software-System zur Unterstützung der Aufgaben der Instandhaltungsplanung und -steuerung.
Definition gemäß DIN EN 13306, 9.10: Teil der Instandhaltungszeit, während der aktive Instandhaltung an einer Einheit entweder von Hand oder automatisch ausgeführt wird, ausgenommen logistische Verzögerungen. Anmerkung in DIN EN 13306: Eine aktive Instandhal-tungsmaßnahme kann auch ausgeführt werden, während die Einheit eine geforderte Funktion erfüllt.
Definition nach Matyas: Eine instandhaltungsarme Konstruktion umfasst alle Maßnahmen zur Verlängerung der Nutzungsdauer, sie ist abnutzungsvermindernd und beanspruchungsge-recht. Anmerkung 1: Wesentliche Einflussparameter sind die Wahl der Materialart und die Auslegung der Materialbeanspruchung bei der Funktionserfüllung und durch die Umwelt. Anmerkung 2: Es reicht jedoch nicht aus, die Konstruktion entsprechend zu gestalten. Der technologische Prozess ist ebenfalls so zu gestalten, dass eine zusätzliche Abnutzung durch den Stoffstrom vermieden wird. Erläuterung: Beispielsweise ist ein Magnetschloss im Vergleich zu einem Schnappschloss instandhaltungsarm konstruiert.
Geringe Instandhaltungshäufigkeit durch lange Intervalle und kurze Dauer präventiver Instandhaltungsmaßnahmen
Definition gemäß DIN EN 13306, 10.5: Aufzeichnungen in geschriebener oder elektronischer Form, die für die Instandhaltung benötigt werde. Anmerkung in DIN EN 13306: Diese Informationen können aus technischen, administrativen und anderen Aufzeichnungen bestehen
Definition gemäß DIN EN 13306, 10.7: Teil der Instandhaltungs- aufzeichnungen, welcher alle auf eine Einheit bezogenen Ausfälle, Fehler und Instandhaltungsinformationen enthält. Dieser Bericht kann auch Instandhaltungskosten, Angaben über die Verfügbarkeit oder den funktionsfähigen Zustand der Einheit und alle anderen sachdienlichen Angaben enthalten
Eignung einer Anlage, einer Maschine, einer Baugruppe oder eines Bauteils, mit minimalem Aufwand instand gehalten zu werden.
Gesamtheit der konstruktiven und logistischen Maßnahmen, die auf wirtschaftliche Weise eine den Ansprüchen genügende Zuverlässigkeit bei minimalem Instandhaltungsaufwand sicherstellen. Erläuterung: Gestaltungsaspekte sind beispielsweise:
Hohe Effektivität der Instandhaltungsarbeiten bei gutem Sicherheitsniveau.
Grundmaßnahmen der Instandhaltung sind (vgl. DIN 31051):
Als Instandhaltungsgruppe wird ein Bündel von Instandhaltungstätigkeiten bezeichnet, die im zusammen vorbereitet und durchgeführt werden
In einem Instandhaltungskonzept wird festgelegt, wie die Instandhaltung organisiert wird, u. a. wird festgelegt, wie viele Instandhaltungsstufen benötigt werden und in welcher Stufe die einzelnen Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt werden. Anmerkung 1: Als Instandhaltungsstufen (maintenance level) werden mögliche Standorte für bestimmte Tätigkeiten verstanden. Eine Instandhaltungsstufe kann auch organisatorisch definiert sein, z. B. Betriebsgruppe, Bahnbetriebswerk, Hersteller des Geräts. Anmerkung 2: Die bekanntesten Instandhaltungskon-zepte sind Business Based Maintenance (BBM), Knowledge Based Maintenance (KBM), Reliability Based Maintenance (RBM), Reliability Centred Maintenance (RCM), Risk Based Maintenance (RKBM) und Total Productive Maintenance (TPM) sowie Risk Based Inspection (RBI).
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.2: Alle Tätigkeiten der Führung, welche die Ziele, die Strategie und die Verantwortlichkeiten der Instandhaltung bestimmen und sie durch Mittel wie Instandhaltungsplanung, -steuerung und -überwachung, Verbesserung der Organisationsmethoden einschließlich wirtschaftlicher Gesichtspunkte verwirklichen. Anmerkung in DIN EN 13306: Der Begriff Management umfasst sämtliche Führungs- und Leitungsaufgaben in allen Betriebsebenen.
Eine Instandhaltungsmethode ist eine Steuerungsstrategie der Instandhaltung. Sie umfasst:
Unter einer komplexen Instandhaltungsmethode wird eine Steuerung der Instandhaltung eines Bauteils, einer Baugruppe, einer Maschine oder Anlage verstanden, bei der verschiedene einfache Instandhaltungsmethoden in die Gestaltung einer komplexen Instandhaltungsaufgabe einbezogen sind.
Als einfache Instandhaltungs- methode wird eine Steue-rung der Instandhaltung eines Bauteils, einer Baugruppe, einer Maschine oder Anlage nach einem einheitlichen Kriterium bezeichnet.
Definition gemäß DIN EN 13306, 3.2: Eine instandshaltungswürdige Einheit. Ergänzende Erläuterung: Das Instandhaltungsobjekt ist eine Abstraktionseinheit innerhalb der Anlagenhierarchie. Dem Objekt werden Tätigkeiten der Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung) zugeordnet. Für jedes Instandhaltungsobjekt wird eine Historie (Geschichte relevanter Ereignisse und Instandhaltungstätigkeiten) geführt. Einem Instandhaltungsobjekt kann eine Liste von Ersatzteilen zugewiesen werden.
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.5: Definition der Methoden, Verfahren und Hilfsmittel, die für die Instandhaltung der Einheit während einer festgesetzten Zeit des Lebenszyklus der Einheit benötigt werden. Erläuterung: Verbindlicher Plan, der die Art, die Reihenfolge und den Abstand der planmäßigen Instandhaltung und ggf. weiterer planmäßiger Instandhaltungsmaßnahmen bezogen auf eine Betrachtungseinheit festlegt
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.4: Instandhaltungsmethode, die benutzt wird, um die Instandhaltungsziele zu erreichen. Erläuterung: Eine Instandhaltungsstrategie gibt an, zu welchem Zeitpunkt welche Instandhaltungsmaßnahmen in welcher Intensität an welchen Instandhaltungsobjekten (Maschinen, Anlagen etc.) durchzuführen sind. Die Wahl einer Instandhaltungsstrategie hängt von dem einzelnen Unternehmen ab, sie beeinflusst maßgeblich die Zuverlässigkeit der Maschinen und Anlagen und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Welche Instandhaltungsstrategie gewählt wird, hängt vor allem von den Eigenschaften der Instandhaltungsobjekte, den gesetzlichen Anforderungen, der Quantität und Qualifikation des Personals sowie den verfügbaren technischen und finanziellen Mitteln ab. In einem Unternehmen werden in der Regel für unterschiedliche Instandhaltungs-objekte unterschiedliche Instandhaltungsstrategien verfolgt. Da eine Maschine bzw. Anlage aus unterschiedlichen Instandhaltungsobjekten besteht, heißt dies, dass für ihre einzelnen Objekte unterschiedliche Strategien möglich sind.
Definition nach SAP: Eine Instandhaltungsstückliste (IH-Stückliste) ist ein vollständiges, formal aufgebautes Verzeichnis aller Komponenten, die zu einem technischen Objekt gehören. Sie enthält die Objektnummern der einzelnen Komponenten sowie ihre Menge und die Mengeneinheit. Es kann sich bei den Komponenten um lagerhaltige oder nichtlagerhaltige Ersatzteile oder Baugruppen handeln, die jeweils wieder mit Hilfe von IH-Stücklisten beschrieben sein können. IH-Stücklisten haben hauptsächlich die beiden folgenden Verwendungen:
Definition gemäß DIN EN 13306, 10.1: Zur Durchführung der Instandhaltung notwendige Ressourcen, Dienstleistungen und Führungstätigkeiten. Anmerkung in DIN EN 13306: Unterstützung kann z. B. Personal, Prüfeinrichtungen, Werkstätten, Ersatzteile, Aufzeichnungen, Werkzeuge usw. beinhalten.
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.8: Fähigkeit einer Instandhaltungsorganisation die richtige Instandhaltungsunterstützung am Ort an dem sie gebraucht wird, um die erforderliche Instandhaltungstätigkeit zu einem gegebenen Zeitpunkt oder während eines gegebenen Zeitintervalls auszuführen, zur Verfügung zu stellen
Die Instandhaltungsvorschrift einer Maschine oder Anlage stellt die Reihenfolge und den Inhalt von Instandhaltungsgruppen zusammen, nach denen die Betreuung geplant, durchgeführt und abgerechnet wird.
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.3: Die der Führung oder der Instandhaltungsabteilung zugewiesenen oder von ihr angenommene Ziele. Diese Ziele können Verfügbarkeit, Kostenminderung, Produktqualität, Umweltschutz und Sicherheit einschließen.
Definition gemäß DIN 31051, 4.1.4: Maßnahmen zur Rückführung einer Betrachtungseinheit in den funktionsfähigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserungen. Diese Maßnahmen können nach DIN 31051 beinhalten:
Relation: Wert der erstellten Abnutzungsvorräte / Aufwand für die Instandsetzung
Ein von dem Japaner Ishikawa entwickeltes Diagramm, auch Fischgräten- oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt.
Es dient der Ermittlung und Auflistung bzw. Darstellung von Ursachen bei Problemuntersuchungen. Einem Problem (Wirkung) werden Haupteinflussgrößen (Hauptursachen) zugeordnet. Diese lassen sich danach in Einzeleinflussgrößen (Einzelursachen) unterteilen.
Die Erstellung eines solchen Ursache-Wirkungs-Diagramms ist am effektivsten, wenn sie im Team mit Fachleuten und Vor-Ort-Experten erfolgt, weil so viele mögliche Ursachen einfließen, die für das Problem verantwortlich sein könnten.
Abkürzung für "International Organization for Standardization".
Diese Institution koordiniert die Normung international.
Definition gemäß DIN EN 13306, 6.6: Die physischen Kenngrößen einer Einheit zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Im Sinne der Instandhaltung Nichtübereinstimmung von Ist-Zuständen vorwiegend einer Betrachtungseinheit zu verschiedenen Zeitpunkten oder auch mehrerer Betrachtungseinheiten zu gleichen Zeitpunkten. Anmerkung: Dies ist die Definition aus DIN 31051:1985-01. Sie wird hier weiter verwendet, da der Begriff in der Praxis üblich ist.