IPIH Glossar. Hier finden Sie kurze Erklärungen zu Begriffen und Abkürzungen.
Definition gemäß DIN 31051, 4.6.2: Betrachtungseinheit, deren Lebensdauer im Verhältnis zur Lebensdauer der übergeordneten Betrachtungseinheit verkürzt ist und mit technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren Mitteln nicht verlängert werden kann.
Als Zeitschwingfestigkeit (kurz: Zeitfestigkeit) wird die Schwingbeanspruchung für jede Bruchlastspielzahl bezeichnet, die kleiner als die Grenzlastspielzahl ist.
Zentralschmieranlagen bieten sich an, wenn mehrere Schmierstellen versorgt werden müssen. Ein Vorteil besteht in der Verringerung des Wartungs-aufwandes. Durch die regelmäßige Schmierung und richtige Dosierung verringern sich der Schmierstoffverbrauch und der Verschleiß
Zweite Phase des charakteristischen Verlaufes der Aus-fallrate (»Badewannenkurve«). Konsolidierungsphase (stabile Betriebsphase) mit nahe-zu konstanter Ausfallrate. Hier sind die Frühfehler abgeklungen und die Abnutzungserscheinungen sind immer noch vernachlässigbar. Während der Phase der konstanten Ausfallrate werden Systemausfälle im wesentlichen durch »äußere Einflüsse« verursacht; z.B. Umweltbeanspruchungen wie Druck, Umgebungstemperatur und Erschütterungen sowie Funktionsbeanspruchungen wie Belastungsschwankungen, Spannungs- und Leistungsschwankungen und selbst erzeugte Wärme. In dieser Phase sind die Ausfälle »stochastischer« Natur.
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.3: Fähigkeit einer Einheit, eine geforderte Funktion unter gegebenen Bedingungen für einen gegebenen Zeitbereich zu erfüllen. Anmerkung in DIN EN 13306: Der Begriff Zuverlässigkeit wird auch als Messgröße für den Grad der Zuverlässigkeit verwendet und kann auch als Wahrscheinlichkeit definiert werden.